Der Bretone

Der Bretonische Vorstehhund stammt aus Frankreich, und zwar aus dem Herzen der Bretagne. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entsprang aus einer Vielzahl vorhandener kleiner regionaltypischer Jagdhunde durch Kreuzung mit englischen Spaniel- und Settertypen der Epagneul Breton, für den 1907 in Frankreich ein erster eigener Rassestandard erstellt wurde. Inzwischen ist der Bretone auch aufgrund seiner Robustheit und Anpassungsfähigkeit einer der weltweit am meisten geführten Vorstehhunde.

Bei einer Größe von ca. 47 – 51 cm Schulterhöhe ist der kleinste Vorstehhund der Welt ein vielseitig einsetzbarer Jagdgenosse mit früh entwickelter Passion. Diesen Hund zeichnet insbesondere seine Feinnasigkeit, die konzentrierte und weiträumige Feldsuche sowie nicht minder sein spontanes und festes Vorstehen aus.

Die Leistungen des Bretonischen Vorstehhundes in der Arbeit nach dem Schuss sowie im Wasser auch bei schwierigen Verhältnissen sind ausgezeichnet. Er ist zudem ein zuverlässiger Verlorenbringer. Wegen seiner hervorragenden Nase wird er von einigen Jägern auch für die Schweißarbeit eingesetzt. Seine Raubwildschärfe ist geringer entwickelt.

Der Bretone ist anpassungsfähig, gesellig und mental ausgeglichen, kinderlieb und familienfreundlich. Angstbeißen und Aggressivität gegenüber Menschen und anderen Hunden bedeuten den sofortigen Zuchtausschluss.